Tube filling and tray packing machine

Deutschland: Präzise Planung für den Umzug ins neue Werk

Norden hat Lavera Naturkosmetik bei der Verlegung der Tubenfüll- und Trayverpackungslinien an einen neuen Standort unterstützt und dabei eine Strategie entwickelt, wie alle Herausforderungen dieses Objektes minimiert werden.

Die neue Fabrik ist ein Schritt nach vorn

Norden tube filling and tray packing machines at the new factory
Norden Tubenfüll- und Trayverpackungsmaschinen wurden am neuen Standort von Lavera demontiert, verschoben und installiert.

Unternehmen, die die Produktion in verschiedenen Ländern haben, können einzelne Maschinen oder Linien von einem Ort zum anderen verschieben. Aber nicht oft werden ganze Anlagen zu einem neuen Standort gewechselt. Aber genau das hat der deutsche Kosmetikhersteller Lavera getan. 

Warum haben sie es getan? 
Die Fläche in dem alten Werk war stark begrenzt, die Deckenhöhe war unzureichend und eine Reihe anderer Faktoren, wie die Klimatisierung, spielten eine negative Rolle.  
Diese und andere Faktoren veranlassten Lavera dazu eine völlig neue Fabrik aufzubauen, etwa 2 km vom alten Standort entfernt, eine Fabrik, die ihnen den Platz gibt, den sie brauchen, und die alle Elemente enthält, die in ihrem alten Werk fehlten.

"Lavera ist seit rund 15 Jahren Norden-Kunde", sagt der Norden-Projektleiter. "Sie übertrugen alles auf den neuen Standort und zuerst wollten sie den Umzug selbst durchführen. Nach kurzer Zeit erkannten Sie aber, dass dafür viel Know-how benötigt wird, insbesondere im Roboter-Handling. Von Norden aus kennen wir unsere Maschinen in- und auswendig, also haben sie uns angefragt und wir haben uns darum gekümmert."

Ein präziser Ablauf

Die Produktion von Lavera musste für etwa 2-3 Wochen eingestellt werden, um den Umzug durchzuführen. Es gab einen detaillierten Plan für die Termine zur Umstellung der Maschinen. Das Norden-Team musste innerhalb dieser Termine alles arrangieren, damit die Maschinen so schnell wie möglich wieder in Betrieb genommen werden konnten. Darüber hinaus führte Lavera vor dem Umzug Extraschichten durch, so dass sie zusätzliche Vorräte im Falle von schnellen Lieferungen zur Hand hatten.

"Lavera hat lange geplant und wir hatten einen groben Plan, wie lange mit dem Umzug zu rechnen ist", sagt Nordens Projektleiter. "Wir hatten während dieser ganzen Zeit einen Hauptverantwortlichen, der als Clearingstelle für alle Kommunikationen und Informationen fungierte, so dass alles reibungslos funktionierte. Ebenso war da der direkte Kontakt mit dem Teamleiter des Transportunternehmens, um sicherzustellen, dass die Kommunikation funktioniert hat. Das war eine Präzisionsarbeit."

Norden war aber nur ein Teil des Prozesses, denn Lavera hat viele Maschinen und Linien, die verschiedene Dinge tun. Und weil so viele Maschinen umgezogen werden mussten, gab es keine Möglichkeit, alles auf einmal zu erledigen, so dass die gesamte Operation sehr zeitintensiv war und fast ein ganzes Jahr dauerte.

Umzug von sechs Tubenfülllinien

Der Fabrikumzug wurde in verschiedene Phasen unterteilt. Bei den Tubenfüllmaschinen hatte Lavera sechs Linien – vier kleinere und zwei große, komplexere. Und da es sich um eine voll funktionsfähige Fabrik handelte, konnten sie die Produktion nicht ganz einstellen, so dass der Plan war, die Linien schrittweise zu verschieben und so wenig Betriebszeit wie möglich zu verlieren. 

Norden ging zunächst in die alte Fabrik und schaltete die Leitung kontrolliert ab, um alles mit Sicherungssteuerungen abzusichern. Die Leitungen mussten demontiert werden, was aufgrund vieler Teile und vieler verschiedener Komponenten, die nicht im Ganzen verlagert werden konnten, eine komplexe Aufgabe war. 

"Um die Demontage zu sichern, mussten wir aufgrund der Anzahl der Komponenten – bis zu 40 auf einer der größeren Linien – sehr organisiert sein, also haben wir als erstes alles beschriftet", sagt Nordens Projektleiter. Grundsätzlich mussten wir konsequentermaßen vorgehen, um sicherzustellen, dass alles in der richtigen Reihenfolge durchgeführt wurde, was dafür sorgte, dass wir minimale Ausfallzeiten hatten."

Norden war für die Demontage der Maschinen verantwortlich, woraufhin ein namhaftes deutsches Maschinenumzugsunternehmen übernahm, alles abholte, was das Norden-Team vorbereitet hatte, und es an den neuen Standort transportierte. Damit alles reibungslos ablief, gab es eine zuverlässige Zusammenarbeit und Synchronisation mit dem Umzugsunternehmen.  

Am neuen Standort hat das Norden-Team die Standorte für alle Linien vermessen, um sicherzustellen, dass sie genau an der richtigen Stelle platziert wurden.

Im neuen Werk musste das Norden-Team sicherstellen, dass alles richtig montiert wurde, damit die Produktion schnell wieder aufgenommen werden konnte.

"Wir hatten aber Glück, denn unsere Maschinen stehen fast immer am Anfang der Linienkonzeption – Norden-Maschinen füllen die Tuben und legen sie in Trays ab. Dann kommen die anderen Teile des Herstellungsprozesses. Aber das setzt uns auch sehr unter Druck, denn wir müssen sicherstellen, dass die Maschinen genau am richtigen Ort sind und alles entsprechend ausgerichtet ist, denn sobald alle Linien bereit sind, sind sie 40 oder 50 Meter lang, also wenn wir es nicht richtig hinbekommen, gibt es einen Dominoeffekt."


Norden knowhow

Norden bekommt nicht oft eine Anfrage, um beim Umzug einer ganzen Fabrik zu helfen – häufiger zerlegt ein Kunde eine Maschine und bittet Norden dann, sie wieder zusammenzusetzen." Das kann eine Herausforderung sein, denn der Kunde erkennt oft die Bedeutung einer kontrollierten Demontage nicht", sagt der Norden-Projektleiter. Die Quintessenz ist, dass, wenn jemand diesen Service braucht, wir in der Lage sind, zu helfen. Wir haben das Know-how, um schnell und korrekt zu zerlegen, wir können beraten, wie man Dinge anpackt, und wir können alles am neuen Standort wieder zusammensetzen. 

Das Ergebnis

Als Norden das Projekt mit dem Kunden zusammen geplant hat, hatte das Team pünktlich geliefert, alles war gut im Zeitmanagement zusammen mit dem Kunden und sie hatten die richtigen Mitarbeiter im Team. Es gab nur einen kleinen Dämpfer – geringfügige Schäden an einem elektrischen Bauteil, das in der Verantwortung des Umzugsunternehmens lag und deren Austausch rund 200 Euro kostete. "Um mit dieser Art von Operation erfolgreich zu sein, muss man sicherstellen, dass alle auf der gleichen Seite sind und dass es einen zentralen Ansprechpartner gibt", sagt der Projektleiter.

"Es geht um Planung, Zusammenarbeit und Integration der verschiedenen Akteure (Norden, der Kunde, das Transportunternehmen, die Erbauer der neuen Anlage). Am Ende fühlt es sich richtig gut an, wenn alles reibungslos und nach Plan abläuft und der Kunde glücklich ist und alles pünktlich zum Laufen gebracht wurde."

 

 

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